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Geschenkte Zeit

Ein Gedankenexperiment für die Zeit „zwischen den Jahren“

 

Stellen Sie sich vor, es wäre tatsächlich reale Zeit zwischen den Jahren versteckt. Eine Woche zum Beispiel, die Sie zusätzlich zur Verfügung haben – zwischen dem 31.12. des alten und dem 1.1. des neuen Jahres. Eine Woche, die es nur für Sie gibt, die auf keinem Kalender aufscheint, die Sie einfach so geschenkt bekommen. Und Sie können damit machen, was immer Sie wollen. Was würden Sie in dieser Woche tun? Wofür würden Sie die geschenkte Zeit nutzen?
Schreiben Sie alle Gedanken und Ideen nieder, die Ihnen dazu einfallen – frei von der Seele weg…

Und was wäre, wenn es nur ein Tag wäre, der Ihnen geschenkt wird? Was würden Sie an diesem einen Tag tun?

(Cartoon: Werner Tiki Küstenmacher)


 

Ritual zum Jahreswechsel

 

Am letzten Tag des Jahres spaziere ich gerne zu einem schönen Ort - einer Wallfahrtskirche oder einem anderen Kraftplatz. Während des Gehens durchwandere ich Schritt für Schritt nochmals das alte Jahr, lasse es Revue passieren und erinnere mich an Schönes und weniger Schönes, an meine Erlebnisse, Begegnungen, Gespräche, Herausforderungen, besondere Ereignisse und all die kleinen Freuden und Sorgen des vergangen Jahres. Wieder zuhause angekommen nehme ich dann mein Tagebuch zur Hand und schreibe auf, was mir durch den Kopf geht, was mir wichtig (geworden) ist.

Am nächsten Tag – also dem ersten Tag des neuen Jahres – gibt es dann nochmals einen Spaziergang, bei dem ich das neue Jahr begrüße. Dabei verbinde ich jeden Schritt hinein ins Neue im Geiste mit meinen Visionen und Phantasien, Vorhaben, Zielen und Wünschen. Auch dazu schreibe ich im Anschluss das Wichtigste auf.

(Zeichnung: www.dilek-güngör.de)


 

Glücksmomente herbeiwünschen

 

Wie wäre es, wenn Sie heuer statt guten Vorsätzen Wünsche aufschreiben?
Sie könnten z.B. eine Liste anlegen mit Dingen, die Sie gerne erleben möchten im kommenden Jahr, mit erhofften Glücksmomenten sozusagen. Da dürfen auch ganz kleine, scheinbar unbedeutende Sachen drauf: „die Sonne aufs Gesicht scheinen lassen“, "einem Vogel beim Singen zuhören", „mich am Anblick einer Rose erfreuen“ usw.

Diese Liste macht sich übrigens gut über dem Bett oder neben dem Badezimmer-Spiegel. So werden Sie jeden Tag daran erinnert, nach diesen Glücksmomenten Ausschau zu halten und sie bewusst wahrzunehmen.


 
 

Erfolgs- oder Glückstagebuch anlegen

 

Legen Sie sich ein eigenes „Erfolgs- oder Glückstagebuch“ an: Darin schreiben Sie jeden Tag ein bis drei schöne Erlebnisse, Glücksmomente auf. Oder etwas, das Ihnen gut gelungen ist, auf das Sie stolz sind.

Eine nette Alternative dazu ist das „Tagebuch-Glas“: Besorgen Sie sich ein leeres (Einmach-)Glas, eine Dose oder Ähnliches. Dort sammeln Sie Erinnerungen an besondere Momente, an die "Sternstunden" Ihres Jahres: Kleine Zettelchen, auf denen Sie Ihre positiven Erlebnisse schreiben oder Eintrittskarten und sonstige Erinnerungsstücke.

Am Ende des Jahres können Sie sich dann leichter an all diese schönen Dinge zurückerinnern und sich noch ein zweites Mal daran erfreuen. Auch zwischendurch, wenn Sie gerade einen schlechten Tag haben, können Sie das Glas leeren. Wirkt garantiert stimmungsaufhellend!

schreib.raum GesbR

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